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Waldsieversdorfer Miniaturen

Auf dieser Seite möchte ich Ihnen meine “Waldsieversdorfer Miniaturen” zur Geschichte von Waldsieversdorf und zur Märkischen Schweiz vorstellen.

Zur Einweihung des Denkmals für den Begründer von Waldsieversdorf, Ferdinand Kindermann, habe ich am 19. Juni 2008 das nebenstehende Buch über die   Entstehung der Villenkolonie     Wüste-Sieversdorf/ Waldsieversdorf vorgelegt.  

(Band I)                                   Preis: 9,95 €

Sifridisdorp, 1253 erstmals urkundlich erwähnt, 1432 durch die Hussiten zerstört, lag mehrere Jahrhunderte wüst und wurde deshalb Wüste-Sieversdorf genannt.  1688 gelangte  die Herrschaft Buckow und damit auch Waldsieversdorf an Heyno Heinrich von Flemming. Mehr als 250 Jahre blieb die Herrschaft Buckow im Besitz der Familie von Flemming.

1889 erwarb Ferdinand Kindermann, ein Unternehmer aus Stettin, die Priestermühle und die dazu gehörigen 250 Morgen Ackerland der Gemarkung Wüste Sieversdorf. Hier gründete er die Villenkolonie Wüste Sieversdorf, die 1907 in Wald-Sieversdorf umbenannt wurde.

 

Cover Ferdinand Kindermann

DIN A 5, 80 Seiten, 74 Abbildungen

Das Buch beschreibt auf der Grundlage eines umfangreichen Quellenstudiums den Kampf Ferdinand Kindermanns für seine Villenkolonie gegen die preußische Bürokratie und gegen die vor allem jagdlichen Interessen der Herrschaft Buckow. Weitere Kapitel sind dem Bau von Villen und Landhäusern, der Wasser- und Stromversorgung der Kolonie bereits um die Jahrhundertwende, dem Anschluss der Villenkolonie an die Kleinbahn von Buckow nach Müncheberg und dem Märkischen Sanatorium gewidmet, das Ferdinand Kindermann 1908 erbaut hatte.

Weitere Ansiedlungspläne der Herrschaft Buckow sowie Informationen über das Denkmal für Ferdinand Kindermann in Waldsieversdorf runden das sehr informative und interessant geschriebene Buch ab.

Cover 1945

2010 ist Band II “Ende und Neuanfang im Frühjahr 1945 in der Märkischen Schweiz” erschienen.                          Preis: 11,95€

 DIN A 5, 100 Seiten, 68 Abbildungen                   

Waldsieversdorf lag im April 1945 in der Hauptangriffsrichtung der Roten Armee. 70 Jahre nach dem Ende des zweiten Weltkrieges wird gegenwärtig die letzte Waldsieversdorfer Ruine aus dieser Zeit, das 1935 erbaute und im April 1945 zerstörte „Cafe´ und Konditorei Altmann“ rekonstruiert.

Die oft geäußerte Vermutung, „dass hier ja wohl nicht viel los gewesen sei“ und die Auffindung eines Fotos der Ruine der Konditorei veranlassten den Autor zu umfangreichen Recherchen, zur Befragung von Zeitzeugen und zu einem intensiven Literaturstudium.

Vor allem für junge Leser wird zunächst die Entwicklung der Region unter der Herrschaft der Nationalsozialisten anhand von Zitaten aus dem „Buckower Lokalanzeiger“ sowie der Widerstand gegen das Naziregime in der Region skizziert.

Weitere Kapitel sind den Auswirkungen des Krieges auf die Bevölkerung der Märkischen Schweiz, der militärischen Situation zu Beginn der Berliner Operation und zu den Narben in der Landschaft, den Panzer – und Schützengräben, gewidmet.

Die Flucht wird anhand eines persönlichen Berichtes über den  Gutstreck von Waldsieversdorf über Garzin bis nach Schwerin und Schleswig-Holstein dargestellt.

Abschließend schildert der Autor die Rückkehr der Einwohner und den schwierige Neuanfang. Ein Kapitel über Erinnerungsstätten an die militärischen und zivilen Opfer des II. Weltkrieges in der Region runden das Buch ab.

Am 13. März 2014 ist Band III der Miniaturen, eine Beschreibung und Erklärung von 54 Spuren in der Landschaft der Märkischen Schweiz, im Rahmen des Waldsieversdorfer Winterseminars vorgestellt worden.                   Preis: 14,95 €

Das ansprechend gestaltete Buch beinhaltet die eingehende Beschreibung von bemerkenswerten, oft vergessenen kultur- und wirtschaftsgeschichtlichen Zeugnissen der Vergangenheit in Waldsieversdorf und umliegenden Orten wie Bollersdorf, Buckow, Dahmsdorf, Garzin, Hasenholz, Hoppegarten, Prädikow, Rotes Luch. Hier ist es ein Chausseehaus, dort ein früherer Torfstich, Reste einer aufgegebenen „Lebensreform“ - Siedlung der 1920er Jahre oder eines Braunkohlenbergwerkes, ein Schloss, gar eine Pyramide wie in Garzau oder eine andere Besonderheit. Dabei geht der Autor, der in Waldsieversdorf geboren wurde und meist hier gelebt hat, auf die Entstehung und die Geschichte der Objekte ein. Die zahlreichen Abbildungen, darunter zwei Zeichnungen nicht mehr vorhandener Gedenksteine, die von Hans- Henning Eisermann angefertigt wurden und einige Karten führen die Besucher zu den Spuren in der Landschaft. In aufwändiger Kleinarbeit hat der Autor viel Wissenswertes zusammengetragen, der Vergessenheit entrissen und für die Zukunft bewahrt. Das Buch erscheint als eine Anleitung, auch andernorts auf Spuren vergangener Zeiten zu achten und ihren Sinn und Zweck zu ergründen.

Die empfehlenswerte Schrift bietet Heimatkunde in gediegener und nachahmenswerter Form. Ihre Nutzung auf Ausflügen in die reizvolle Landschaft und im Schulunterricht bietet sich an. Das darin enthaltene Wissen stärkt die Heimatliebe und regt an zur Beachtung und Bewahrung der großen und kleinen Schätze der Heimat.

Albrecht Milnik            

Titel für Homepage

DIN A 5, 166 Seiten, 113 Abbildungen

Alle Publikationen sind in den Touristinformationen von Buckow, Waldsieversdorf und Müncheberg, die Miniaturen II und III auch im Buchhandel und über Amazon und über die Versandbuchhandlung Brandenburg-Buch

www.bb-buch.de/advanced_search_result.p?XTCsid=e25aca9e50c767b42aca5297e7937f06&keywords=schr%F6ck&x=9&y=5

bestellbar. Ausserdem können Sie alle drei Bände auch bei mir per Mail bestellen.

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