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Meine Bienen

Diese Seite kennen treue Besucher meiner Homepage noch unter dem Namen

“Otfried fliegt”.

Das Segelfliegen habe ich altersbedingt an den Nagel gehängt. Einmal im Jahr gönne ich mir jedoch  mit einem guten Freund den Genuss des “Fliegens ohne Motor”

Zwischenzeitlich hieß diese Seite  dann “Otfried läßt fliegen”, was aber ohne Änderung des Inhaltes sehr unverständlich war. Es hat sich aber niemand beschwert!

Ich lasse jetzt meine Bienen fliegen - und davon will ich auf dieser Seite  berichten.

Wir fangen erst einmal mit einem Foto von meinem Bienenstand mit glücklichen Bienen an - wenn, ja wenn nicht die Hornissen wären - doch dazu später.

Mein Bienenstand

Von der oft in Arbeit ausartenden Freizeitbeschäftigung hier nur ein Schnappschuss einer Wabe, auf der unten  links und in der Mitte zwei Weisel (Königinnen) Zellen und rechts verdeckelte Drohnenzellen zu sehen sind.

Wabe mit Drohnen, und Weiselnäpchen

Am liebsten arbeite ich ohne “Schutzausrüstung” und die Bienen lassen mich auch meist in Ruhe. Ich glaube, sie kennen mich. Falls sie doch einmal mit dem Stachel voran anfliegen und ich muss an ihnen arbeiten, hängt natürlich auch ein Schleier bereit.

In Prädikow

Nun einige Worte zur Verarbeitung des Honigs bis zum Verkauf. Leider kann man sich mit der Anzahl der Völker nicht auf den persönlichen Bedarf an Honig beschränken. Winterverluste und notwendige Erneuerungen des Bestandes führen schnell dazu, dass man mehr Völker hat, als man eigentlich will oder für die Eigenversorgung braucht. Also muss man sich Gedanken darüber machen, was mit dem Honig geschieht, den man einschließlich der Verwandschaft und von Freunden nicht selbst verbrauchen kann.

Honig kristallisiert in Abhängigkeit von seinem Gehalt an verschiedenen, in den einzelnen Blüten vorhandenen Zuckerarten, nach einiger Zeit aus. Durch mehrmaliges Rühren des Honigs kann man die Kristallisierung unterbrechen und damit den Honig cremig erhalten. Dazu habe ich mir eine einfache, aber sinnvolle Rührvorrichtung gebaut.

Rühren
Rühren I

Nach dem Rühren wird der Honig abgefüllt. Alle Gläser, die wir verwenden, ob neu oder solche, die wir zurück bekommen haben, werden vor dem Abfüllen in der Geschirrspülmaschine bei 70 Grad gespült.

Den Honig füllen wir mit einer elektronischen Waage ab. Sie können sich darauf verlassen - in unseren Gläsern sind immer mindestens 250 oder 500 g drin.

Abfüllen von Honig

Nach dem Abfüllen werden die Gläser etikettiert und sind nun verkaufsfertig. Von wem mag wohl die Biene mit Blüte sein? Die Etiketten haben wir auf dem PC und können bei jeder Ernte die Etiketten aktualisieren.

Etikettieren
Etikett 500 g

Wenn der Honig kristallisiert ist, kann man ihn im Wasserbad auftauen, bis er wieder cremig wird. Aber bitte nur bis 40 Grad C, weil sonst die wertvollen Inhaltsstoffe verloren gehen. Mit unterster Heizstufe beginnen, langsam erhöhen und die Temperatur mit einem handelsüblichen Bratenthermometer kontrollieren

Auftauen

Und zum Schluss noch ein Foto von einem  streng geschützten Feind unserer Bienen. Ein gut entwickeltes Hornissenvolk kann bis zu einem halben Pfund Insekten am Tage vertilgen. Und das tun sie mit großem Erfolg. Die Bienen haben keine Chance.

“Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt”

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